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Pflicht

Prüfungen nach DGUV V3 oder V4

Pflicht für alle Unternehmen

Elektroprüfungen nach DGUV 

Geschäftsführer und Vorstände sind laut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) verantwortlich für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Besucher.

Aus der DGUV Vorschrift 3 – §5 Prüfungen:

„Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf Ihren ordnungsgemäßen Zustand hin geprüft werden […] Die Fristen sind so zu bemessen, daß entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden.“

Die Durchführung von Prüfungen von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln nach DGUV Vorschrift 3
ist für alle Unternehmen vorgeschrieben. Im Schadensfall erlischt der Versicherungsschutz und der Unternehmer haftet persönlich.

Eine regelmäßige Prüfung aller elektrischen Geräte ist in der Betriebssicherheitsverordnung gesetzlich vorgeschrieben. Die DGUV Vorschrift 3 fasst die damit verbundenen Anforderungen gemäß dem Stand der Technik zusammen.

Die gesetzliche Grundlage ist die „Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“.

Diese Unfallverhütungsvorschrift wird seit dem Jahr 2005 mit BGV A3 bezeichnet und bezieht sich auf „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ in Unternehmen.

„2014 wurde die BGV als DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) Vorschriften 1-84 zusammengefasst. Mit den DGUV Vorschriften wurden die nahezu identischen Vorschriften des BGV A1 und des GUV-V A1 außer Kraft gesetzt und in eine Vorschrift überführt.“ Quelle: Wikipedia

Aus §3 der DGUV Vorschrft 3

(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel nur von einer Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft den elektronischen Regeln entsprechend errichtet, geändert und instandgehalten werden. Der Unternehmer hat ferner dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel den elektronischen Regeln entsprechend betrieben werden.

(2) Ist bei einer elektrischen Anlage oder einem elektrischen Betriebsmittel ein Mangel festgestellt worden, d.h. entsprechen sie nicht mehr den elektronischen Regeln nach VDE, so hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass der Mangel unverzüglich behoben wird und, falls bis dahin eine dringende Gefahr besteht, dafür zu sorgen, dass die elektrische Anlage oder das elektrische Betriebsmittel im mangelhaften Zustand nicht verwendet werden.

Was ist die DGUV?

Die DGUV ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Sie geht zurück auf eine Zusammenlegung des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) und des Bundesverbands der Unfallkassen (BUK) im Jahr 2007.

Aktuelle Fassung der DGUV Vorschrift 3

dguv.de

DGUV Vorschrift 3 und DGUV Vorschrift 4 haben grundsätzlich den selben Inhalt. Die DGUV V4 hingegen wird ausschließlich bei kommunalen Einrichtungen und Institutionen angewendet. Darunter fallen z.B. Schulen, Rathäuser, Jugendzentren, Kitas, Behörden.

In unserem Informationsangebot beschränken wir uns auf die gängige Bezeichnung DGUV Vorschrift 3. Das sorgt für Klarheit.

Die Prüffristen können sich unter gewissen Umständen unterscheiden. Zum Beispiel wird nach ortsfesten und ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln und nach stationären und nicht stationären Anlagen unterschieden.

Der Prüfablauf und die Prüfnormen sind bei beiden Vorschriften gleich.

Weil das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) es gesetzlich vorschreiben. Gerade in Kindergärten, Schulen, Bahnhöfen, sozialen Einrichtungen, Kirchen, Verwaltungsgebäuden oder Eventhallen dürfen keine versteckten Gefahren lauern. Deshalb ist es umso wichtiger, die Sicherheit dieser Orte kompetent und gründlich zu prüfen. Aber auch in Produktionsstätten, Werkstätten, Beautysalons, Kaufhäusern oder auf Baustellen muss die Sicherheit von elektrischen Betriebsmitteln geprüft werden.

Im Schadensfall erlischt der Versicherungsschutz und der Unternehmer haftet persönlich.

Wir von p.a.d. prüfen grundsätzlich gemäß DGUV Vorschrift 3 und 4 und der Betriebssicherheitsverordnung. Unser Ziel ist es, Mängel rechtzeitig aufzuzeigen und zu beseitigen um die Sicherheit von Mitarbeiter*innen, Kunden und Besucher*innen zu garantieren. Elektrische Betriebsmittel dürfen niemanden gefährden oder verletzen. Die Gesundheit des Menschen steht im Mittelpunkt.

Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 1203) legen fest, dass Prüfungen ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel ausschließlich von einer „befähigten Person“ durchgeführt werden dürfen. Dazu zählen Elektrofachkräfte oder elektrisch unterwiesenen Personen, die unter Aufsicht einer Elektrofachkraft eine Prüfung durchführen können.

Die TRBS

Seit 2008 konkretisieren die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) die BetrSichV hinsichtlich Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen (Gefährdungsbeurteilung). Die Anforderungen an eine befähigte Person werden in den TRBS 1203 für die Bereiche „Berufsausbildung“, „Berufserfahrung“ sowie „zeitnahe berufliche Tätigkeit“ beschrieben.

Keine Experimente!

Alle Mitarbeiter von p.a.d. sind ausgebildete Elektrofachkräfte mit Prüferfahrung, die sämtliche Voraussetzungen der BetrSichV und TRBS erfüllen. Wir verügen über über Prüf- und Messgeräte, die dem neusten Stand der Technik entsprechen.

Handeln Sie jetzt.
Im Schadensfall haften Sie persönlich und der Versicherungsschutz erlischt.

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